top of page

Homestaging 2.0: Günstigere und Effektivere Immobilienpräsentation

  • Writer: Toni Ivanov
    Toni Ivanov
  • Dec 6, 2025
  • 3 min read

Immobilienverkäufer und Makler stehen oft vor der Herausforderung, eine Immobilie ansprechend zu präsentieren, um potenzielle Käufer zu gewinnen. Klassisches Homestaging, also das professionelle Herrichten und Einrichten von Immobilien, ist zwar effektiv, aber oft mit hohen Kosten und logistischem Aufwand verbunden. Digitale Tools eröffnen hier neue Möglichkeiten: Sie bieten eine kostengünstige, flexible und zeitsparende Alternative, die Immobilien in einem modernen Licht zeigt. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie digitale Homestaging Lösungen funktionieren, welche Vorteile sie bieten und wie sie Immobilienverkäufe erfolgreicher machen.


Weitwinkelaufnahme eines digital eingerichteten Wohnzimmers mit moderner Möblierung
Digital eingerichtetes Wohnzimmer mit moderner Möblierung

Was ist Homestaging 2.0 mit digitalen Tools?


Homestaging 2.0 bezeichnet die Nutzung digitaler Technologien, um Immobilien virtuell einzurichten und zu präsentieren. Statt Möbel und Dekoration physisch in die Räume zu bringen, werden diese digital hinzugefügt. Das kann durch 3D-Visualisierungen, virtuelle Rundgänge oder Augmented Reality (AR) geschehen. Käufer sehen so, wie das Objekt mit Einrichtung aussehen könnte, ohne dass tatsächlich Möbel bewegt oder gekauft werden müssen.


Digitale Homestaging-Tools ermöglichen es, verschiedene Einrichtungsstile und Raumkonzepte schnell zu testen und zu präsentieren. So lässt sich die Immobilie optimal auf die Zielgruppe zuschneiden.


Vorteile digitaler Homestaging-Tools gegenüber klassischem Homestaging


1. Deutlich geringere Kosten


Klassisches Homestaging erfordert den Kauf oder die Miete von Möbeln, Dekoration und oft auch die Beauftragung von Handwerkern oder Designern. Das treibt die Kosten schnell in die Tausende. Digitale Tools dagegen benötigen nur eine einmalige Softwarelizenz oder eine Dienstleistung, die oft deutlich günstiger ist. Außerdem entfallen Transport- und Aufbaulogistik.


2. Schnelle Umsetzung und Flexibilität


Digitale Einrichtung kann in wenigen Stunden erstellt und angepasst werden. Änderungen sind jederzeit möglich, ohne dass Möbel umgestellt oder neu gekauft werden müssen. So reagieren Verkäufer flexibel auf Feedback von Interessenten oder Marktveränderungen.


3. Höhere Reichweite durch Online-Präsentation


Virtuelle Rundgänge und 3D-Modelle lassen sich einfach auf Immobilienportalen, Webseiten oder in E-Mails einbinden. Interessenten können die Immobilie bequem von zuhause aus erkunden. Das erhöht die Sichtbarkeit und spart Besichtigungstermine, die oft zeitaufwendig sind.


4. Realistischere Vorstellung für Käufer


Viele Käufer haben Schwierigkeiten, leere Räume mit Einrichtung vorzustellen. Digitale Homestaging-Tools zeigen realistische Bilder und Animationen, die das Potenzial der Immobilie besser vermitteln. Das steigert die emotionale Bindung und die Kaufbereitschaft.


5. Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung


Da keine physischen Möbel bewegt oder neu angeschafft werden müssen, reduziert digitales Homestaging den Materialverbrauch und den CO2-Fußabdruck. Das ist ein wichtiger Aspekt für umweltbewusste Verkäufer und Käufer.


Wie funktionieren digitale Homestaging-Tools?


Digitale Homestaging-Software basiert meist auf 3D-Modellierung und Bildbearbeitung. Hier einige gängige Methoden:


  • 3D-Visualisierung: Ein leerer Raum wird digital nachgebaut. Möbel, Farben und Dekoration werden virtuell eingefügt. Das Ergebnis sind fotorealistische Bilder oder Videos.

  • Virtuelle Rundgänge: Käufer können sich mit der Maus oder VR-Brille durch die Räume bewegen und verschiedene Einrichtungsoptionen erleben.

  • Augmented Reality: Mit einer Smartphone-App lassen sich Möbel virtuell in den realen Raum einblenden. So sieht man direkt vor Ort, wie die Einrichtung wirkt.


Viele Anbieter bieten benutzerfreundliche Oberflächen, mit denen auch Laien Möbel auswählen, verschieben und kombinieren können.


Beispiele für digitale Homestaging-Tools


  • Matterport: Bekannt für hochwertige 3D-Rundgänge, die Immobilien realistisch erlebbar machen.

  • RoOomy: Plattform, die virtuelle Möbel in Fotos und Videos einfügt und so Räume digital gestaltet.

  • VisualStager: Einfache Software zur digitalen Einrichtung von Immobilienfotos.

  • Magicplan: App zur Raumvermessung und digitalen Einrichtung mit AR-Funktion.


Diese Tools bieten unterschiedliche Preismodelle, von kostenlosen Basisversionen bis zu professionellen Paketen.


Tipps für den erfolgreichen Einsatz digitaler Homestaging-Tools


  • Wählen Sie passende Einrichtungsstile: Orientieren Sie sich an der Zielgruppe. Moderne, minimalistische Möbel sprechen andere Käufer an als klassische oder rustikale Designs.

  • Nutzen Sie hochwertige Bilder: Die Qualität der Visualisierungen entscheidet über den Eindruck. Investieren Sie in gute Fotos der Immobilie als Basis.

  • Zeigen Sie verschiedene Varianten: Präsentieren Sie mehrere Einrichtungskonzepte, um unterschiedliche Geschmäcker anzusprechen.

  • Integrieren Sie virtuelle Rundgänge: Ermöglichen Sie Interessenten, die Immobilie interaktiv zu erleben.

  • Kommunizieren Sie den digitalen Ansatz: Erklären Sie potenziellen Käufern, dass die Einrichtung virtuell ist, um Missverständnisse zu vermeiden.


Fazit: Digitale Homestaging-Tools machen Immobilienpräsentation günstiger und effektiver


Digitale Homestaging-Lösungen bieten eine moderne Alternative zum klassischen Homestaging. Sie sparen Kosten, Zeit und Aufwand, während sie gleichzeitig die Präsentation der Immobilie verbessern. Käufer erhalten eine realistische Vorstellung vom Potenzial der Räume, was die Verkaufschancen erhöht. Für Immobilienverkäufer und Makler lohnt sich der Einsatz digitaler Tools, um sich im Wettbewerb hervorzuheben und Immobilien erfolgreich zu vermarkten.


 
 
 

Comments


bottom of page